Von 120 auf 12 qm

Wahnsinn, was wir da so alles angesammelt haben. Kistenweise unnützer Dinge oder kann man sie doch noch einmal gebrauchen?! Und was nehmen wir tatsächlich mit in den Bus? Was brauchen wir in den nächsten 6-8 Monaten und was kann getrost in der Scheune meines Bruders eingelagert werden?

Es ist schon eine Herausforderung all diese Entscheidungen als völlig ungeübter Möchtegern-Minimalist zu treffen. Am Ende haben wir es dann doch geschafft unsere Wohnung zu räumen und unseren ausgebauten Jumper mit den Dingen zu bepacken, die wir glauben brauchen zu können. Eigentlich war es eher ein vollstopfen… Und sicher werden einige Dinge wieder rausfliegen. Ich bezweifle zum Beispiel, dass wir die Bücher „Denksport Physik“ und „Allgemeinbildung“ aus den 90ern jemals durchblättern und stelle auch in Frage, ob wir die Boxhandschuhe und Pratzen wohl tatsächlich mal verwenden. Aber so ist es ja meistens: Vor dem Urlaub hat man noch ambitionierte Pläne. Dass das meist nach hinten losgeht, kennt wohl fast jeder von uns.

Da sind wir also nun. Auf ca. 1,5 qm Freifläche oder anders gesagt einer Gesamtfläche von rund 12 qm auf der sich Schlafzimmer, Bad (Dusche/WC), Küche, Kinderzimmer, Sitzecke, Abstellkammer, Flur, Fahrer- und Beifahrercockpit befinden.

Und ich muss sagen, es fühlt sich grandios an, so viel Quatsch Zuhause gelassen zu haben. Uns ist aber schon klar, dass wir das Eine oder Andere vielleicht schon bald vermissen werden.

Noch mehr Bilder zur Abfahrt findet ihr hier.